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Flagge Kubas
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Relaxen & Entdecken -
Urlaub, wie man ihn sich wünscht

Kuba (Cuba) - damit verbindet man Che Guevara und Fidel Castro, Zucker und Tabak, Kubakrise und Guantanamo und vieles andere mehr. Entdecke-Kuba.de will Ihnen diese grosse Karibikinsel vorstellen, denn mit Kuba verbindet sich auch immer mehr der Gedanke an traumhaften Urlaub bei lebenslustigen und freundlichen Menschen. Neben komfortablem Strand- und Badeurlaub gibt es auch im Land viel zu entdecken.

Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Aspekt - das Land zu entdecken und die Menschen kennenzulernen - sollte das Hauptmotiv sein für einen Kuba-Urlaub. Kuba ist für deutsche Touristen kein besonders billiges Urlaubsland - wer nur in der Sonne liegen und relaxen will, findet auch andere Reiseziele.
Kuba braucht und will die Devisen aus dem Tourismus und liefert dafür auch eine gute Leistung. Aber Essen und Unterkunft ist nicht sehr viel billiger, als bei uns. Für die Einheimischen gibt es natürlich andere Preise.

Unser Tipp: Am Anfang eine Woche "wohlbehüteten Pauschalurlaub" - wahrscheinlich am Strand - zum Eingewöhnen und dann eine, besser zwei Wochen auf eigene Faust durchs Land fahren.

Ein paar grundlegende Informationen zur Urlaubsinsel Kuba:
Kuba gehört zur Inselgruppe der Großen Antillen und ist die größte Insel in der Karibik. Zum Festland ist es nicht weit: Nach Mexiko sind es nur etwa 200 und nach Florida sogar nur 140 Kilometer. Die Strände der Insel sind traumhaft schön, die Gastfreundschaft gross und nicht durch Ressentiments gegenüber Touristen aus dem "reichen Westen" (andere gibt es ja sowieso nicht mehr ... ) geprägt.

Die Hauptstadt des Inselstaates ist Havanna (vollständiger Name: San Cristóbal de La Habana); es gibt weitere 13 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern:

  • Santiago de Cuba (ca. 450.000)
  • Camagüey (gut 300.000)
  • Holguín (300.000)
  • Guantánamo (220.000)
  • Santa Clara (220.000)
  • Las Tunas (170.000)
  • Bayamo (165.000)
  • Cienfuegos (160.000)
  • Pinar del Río (160.000)
  • Matanzas (140.000)
  • Ciego de Ávila (gut 120.000)
  • Sancti Spíritus (fast 120.000)
  • Manzanillo (gut 100.000)

Kuba ist eine sozialistische Republik - vielleicht sogar die einzige, die den Idealen ihrer Revolution einigermassen treu geblieben ist. Es ist eine grosse Insel, mit etwa 110.000 km² bedeckt sie etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Insel Kuba ist fast exakt so gross, wie es die DDR gewesen ist. Kein sehr grosser Staat also, aber durch die langgestreckte Gestalt doch landschaftlich abwechslungsreich und nicht so mal eben in einer Woche zu bewältigen.

Geografie Kubas:
Die Karibik-Insel Kuba erstreckt sich von Ost nach West über immerhin 1250 Kilometer und grenzt an 3 Meere: Im Nordwesten an den Golf von Mexiko, die gesamte Nordküste liegt am Atlantischen Ozean und das Karibische Meer brandet an die Südküste.
Es gibt hier immer noch tropische Regenwälder, aber der grösste Teil der Insel ist landwirtschaftlich genutzt und nur noch etwa 18% der Insel sind bewaldet. Zur Wirtschaft auf der einen und dem Naturschutz auf der anderen Seite schreiben wir weiter unten noch ausführlicher.
Die höchste Erhebung Kubas liegt in der Sierra Maestra, der legendären Gebirgslandschaft der kubanischen Revolution im Südosten der Insel: Der Pico Turquino liegt im gleichnamigen Nationalpark und ragt fast 2000 m über den Meeresspiegel.

Varadero im Norden der Insel Kuba ist eine Touristenhochburg

Neben der Hauptinsel gehören zum Archipel die Isla de la Juventud und mehr als 4000 kleinere und kleinste Inseln.
Interessant sind auch einige kaum erschlossene Naturlandschaften im Nordosten (da, wo Kuba am weitesten an die Bahamas ranreicht) und im Südwesten, also in Richtung auf die Isla de la Juventud: Dort liegt die Halbinsel Zapata mit dem Parque Nacional Cienaga de Zapata (engl: Zapata Swamp), ein etwa 6000 km² grosses Sumpfgebiet mit Aligatoren und allem, was man in solch einer Gegend so erwartet.
Zum Vergleich: Die Insel Mallorca ist 3.640 km² gross!

Klima und Wetter:
Kuba liegt in den Tropen und hat ein feuchtheisses Meeresklima. Es gibt eine trockenere Jahreszeit von November bis April und eine regnerische Jahreszeit von Mai bis Oktober. Der durchschnittliche Niederschlag pro Jahr beträgt ca. 1.600 mm, also fast doppelt so viel, wie in Deutschland.
Da in der Zeit zwischen Juni bis November die Gefahr von tropischen Wirbelstürmen (Hurrikans) besteht, ergibt sich als beste Reisezeit die Zeit zwischen Dezember und Juni.
Als der kälteste Monat gilt der Februar mit einer Durchschnittstemperatur von "nur" 21°C.

Bevölkerung und Sprache:
Auf Kuba leben etwa 11 Millionen Menschen, davon über zwei Millionen in der Hauptstadt Havanna. Etwa 2/3 der Einwohner Kubas sind Weisse (vor allem spanischer Herkunft), das verbliebene Drittel sind Farbige. Die meisten Menschen auf Kuba sind stolz auf ihr Land und das sollte man respektieren, wenn man Wert darauf legt, mit der Bevölkerung echten Kontakt zu bekommen. Es ist keineswegs so, dass die Kubaner darauf warten, vom Westen "befreit" zu werden.

Die Sprache ist folgerichtig Spanisch. Englisch ist nicht allgemein verbreitet! In Havanna, Varadero und anderen Städten mit vielen ausländischen Touristen können Sie notfalls auch mit Englisch weiterkommen, aber auf dem Land und bei älteren Menschen können Sie Englischkenntnisse nicht mehr erwarten, als in vergleichbaren Situationen in Deutschland. Eher weniger. Mit anderen Worten: eigentlich gar nicht.
Übrigens ist auch Deutsch durchaus gelegentlich vertreten, denn vor 1989 waren viele Kubaner als Studenten in der DDR.

Unser Tipp: Niemand erwartet, dass Sie perfekt Spanisch können. Aber es ist hilfreich bis notwendig, wenigstens ein paar grundlegende Brocken Spanisch zu verstehen und zu sprechen. Es hilft auch dabei, Zugang zu den Menschen zu finden, denn Englisch ist - nicht erst seit der sozialistischen Revolution! - immer die Sprache der Ausbeuter gewesen.

Politik:
Bis zur Revolution 1959 (übrigens keineswegs als sozialistische Revolution begonnen, sondern als nationale Befreiung von der blutigen Herrschaft des Diktators Batista) war die Insel Kuba das "Bordell Amerikas".

Kuba, Havanna (Habana) Capitol

Nach 3 Jahren bewaffnetem Kampf unter Führung der Castro-Brüder wurde die Diktatur (im zweiten Anlauf) Anfang 1959 gestürzt.
Die unabhängige Republik Kuba (República de Cuba) wurde von der damaligen sozialistischen Staatengemeinschaft - vor allem von der UdSSR und der DDR - massiv unterstützt, was allerdings nach dem Ende der sozialistischen Staatengemeinschaft Ende der 1980er Jahre zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf der Insel führte.

Die Regierung unter Fidel Castro (der charismatische Revolutionsführer verfügte und verfügt über ein enormes persönliches Ansehen in der Bevölkerung) entwickelte eine Wirtschaftspolitik, die die kleinen selbstständigen Produzenten und Dienstleister akzeptierte und unterstützte, ohne aber an den Grundfesten sozialistischer Wirtschaftspolitik zu rütteln bzw. rütteln zu lassen. Diese Zeit und die damit verbundene Wirtschaftspolitik ist bekannt unter der Bezeichnung "período especial".
Ausserdem entwickelte man mit einem weltoffenen Tourismus einen neuen und sehr erfolgreichen Wirtschaftssektor.
Wider alle Erwartungen hat das System auf Kuba bis heute überlebt.

Der Revolutionsführer Ernesto "Che" Guevara ist auf Kuba unvergessen

Natürlich wird auch auf Kuba viel geschimpft und es gibt auch zahlreiche Kubaner, denen die wirtschaftliche Entwicklung zu langsam geht und die vielleicht resigniert haben. Letztlich aber sind sie doch fast alle stolz darauf, dass das Land die Wirtschaftskrise der 1990er Jahre gegen alle Prognosen immer besser überwindet und sie allmählich die ersten Früchte ihres Durchhaltens ernten.

Obwohl Kuba ein letztes Bollwerk des Sozialismus ist, gibt es im Südosten der Insel aufgrund eines alten - zwischen den Staaten Kuba und USA strittigen - Vertrages einen Stützpunkt der US-Marine, die "Guantanamo Bay Naval Base", die immer wieder durch die Folter von Gefangenen ins Gerede gekommen ist. (Die zwischenzeitlich angekündigte Schliessung des Gefangenenlagers durch die Obama-Administration wurde nicht realisiert.)

Kubas Wirtschaft:
Kuba hat immer noch ein Aussenhandelsdefizit, importiert also mehr Waren, als es exportiert. Die Staatsverschuldung ist hoch, vor allem im Vergleich mit anderen Staaten Mittelamerikas. Gemessen an den Verhältnissen in Europa, Japan oder den USA ist sie allerdings traumhaft niedrig (ca. 35 % des BIP - Deutschland fast zweieinhalb mal so hoch) Die wichtigsten Handelspartner sind Venezuela, VR China, Kanada, Niederlande, Spanien und Brasilien.

Alternativen zum Kuba-Urlaub:

Mexiko bietet wunderbare Strände und eine grossartige Kultur, gilt aber als wenig sicheres Reiseland

Die Insel Mautitius im Indischen Ozean garantiert klasse Wetter

Auch Kenia verfügt über schöne Strände am Indischen Ozean und eine reichhaltige Natur

Die Insel Madeira ist zu jeder Jahreszeit gut und attraktiv für Wanderer, aber leider ohne Sandstrand

Nach der schweren Wirtschaftskrise (hervorgerufen durch den plötzlichen Wegfall der ehemals sozialistischen Länder bei gleichzeitiger, gezielter Verschärfung der Wirtschaftsblockade durch die USA) hat sich das Land seit Mitte der 90er Jahre stark geöffnet ("período especial", eigentlich "Período especial en tiempo de paz", also "Sonderperiode in Friedenszeiten") und entwickelt vor allem den Tourismus mit grosser Energie. Aber dieser Weg ist schwer und so lag der Lebensstandard 2009 noch unterhalb des Niveaus von 1990. Aber es geht wieder bergauf.

Fast eine Ironie des Schicksals ist es, dass die Probleme in der Landwirtschaft (hervorgerufen z.B. durch Treibstoffmangel und dem Fehlen von Düngemitteln und Pestiziden) Kuba gezwungen haben, völlig neue Wege eines ökologischen Landbaus zu gehen, der auf diese "Zutaten" verzichtet. Umweltschutz und neue Wege als Folge einer Wirtschaftskrise - vielleicht werden die Erfahrungen Kubas noch mal wichtig auch für andere Länder.

Dieser Kurs - wirtschaftliche Öffnung bei gleichzeitiger Beibehaltung des sozialistischen politischen Systems - wird offenbar auch nach dem Wechsel in der Spitze Kubas 2008 beibehalten.

Bis zum Herbst 2016 hat allerdings der am 25. November 2016 verstorbene Revolutionsführer und ehemalige Präsident Fidel Castro hinter den Kulissen immer noch ein Wort mitgeredet. Wie sich Kuba nach seinem Tod entwickeln wird, ist derzeit noch kaum absehbar.

Gesundheitssystem:
Trotz der immer noch nicht bewältigten Probleme hat Kuba eine vergleichsweise niedrige Kindersterblichkeitsrate, eine hohe Lebenserwartung und wenig Analphabetismus.

Kuba bietet mit seinem entwickelten Gesundheitswesen gute Voraussetzungen für Gesundheitstourismus; Sie können also Ihren Ferienaufenthalt mit einer medizinischen Behandlung verbinden.

Es gibt auf Kuba übrigens keine Gefahr einer Malaria-Infektion. Das Dengue-Fieber allerdings kann durch die schwarz-weiß gestreiften Tigermücken übertragen werden.

Kriminalität, Sex and Drugs und ein paar Rechtshinweise:
Das Land gilt als recht sicheres Reiseland; vor allem Gewaltkriminalität ist wohl kein Problem, eher schon mal ein Taschendiebstahl oder ein Betrug. Und natürlich - wie in allen Touristenländern - Nepper, Schlepper, Bauernfänger (es ist z.B. sinnvoll, das Wechselgeld zu kontrollieren - gelegentlich bekommt man wohl kein normales Geld, sondern Gedenkmünzen an "Che" zurück).

Sie sollten nicht Ihr gesamtes Bargeld bei sich führen, sondern es zusammen mit dem Originalreisepass im Hotelsafe verwahren. Das Bargeld sollte auf mehrere Stellen am Körper verteilt (bei einem Überfall könnte man dann ein Versteck "freiwillig" preisgeben) und selbstverständlich nicht zur Schau gestellt werden.
Dass man Taschen und Wertgegenstände niemals unbeaufsichtigt lässt und dass man keine offenen Getränke bestellt oder sich gar von - ach so netten - Fremden offene Getränke ausgeben lässt, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden - dieser Hinweis gilt schliesslich für alle Länder der Welt.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Thomas Neisinger

Anschrift:
Havanna Calle 13, No. 652
Esquina á B, Vedado, La Habana

Telefon:
+53 7 833 24 60
+53 7 833 25 39
+53 7 833 25 69

info@havanna.diplo.de

Das Auswärtige Amt rät (Stand Februar 2017), wichtige Dokumente (Pass mit Visum beziehungsweise Touristenkarte, Führerschein, Adressenlisten und Telefonnummernlisten) in Kopie und unbedingt getrennt vom Original mitzuführen. Ausländer müssen immer in der Lage sein, sich auszuweisen. In der Regel genüge dazu aber eine Kopie des Passes. Wenn Sie sich nicht ausweisen können, droht u.U. eine mehrtägige Unterbringung in einer kostenpflichtigen Abschiebeunterkunft.

Fazit: Sie können davon ausgehen, dass die kubanischen Behörden die Gäste des Landes respektvoll behandelt; man erwartet aber auch umgekehrt, dass der kubanische Staat respektiert wird und dass die Gesetze und Bestimmungen des Landes eingehalten werden.

Während der "período especial" hat sich auf Kuba ein Prostitutions-Problem entwickelt, das mittlerweile energisch zurückgedrängt wird.
Insbesondere die Touristenhochburg Varadero ist berühmt berüchtigt dafür, dass hier zahlreiche "Strassenarbeiterinnen" ihr zweifelhaftes Glück machen wollen und versuchen, einen "Pepe" zu finden.

Die jungen Frauen sind freizügig und anhänglich. Und charmant!
Wenn Sie sich auf ein Gespräch einlassen, haben Sie eigentlich schon verloren, besser ist ein "Absoluto No" - eine spanische Redewendung, die Sie (auch für andere Situationen) unbedingt in Ihr Vokabular aufnehmen sollten, selbst wenn Sie sonst kein Spanisch sprechen.

Im Insel-Slang werden diese jungen Frauen als "Jineteras" bezeichnet - die treffendste Übersetzung dafür ins Deutsche wäre wohl "Hobby-Hure".
Für den betroffenen Urlauber ist das allerdings ein eher teures Hobby und u.U. natürlich auch ein gesundheitlich gefährliches.
Männliche Sex-Worker gibt es auch; sie werden als "Pingueros" bezeichnet.

Homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen sind in Kuba erlaubt; in der Hauptstadt Havanna gibt es eine LGBT-Community.

Der Konsum von Drogen aller Art wie Kokain, Haschisch oder Marihuana ist streng verboten. Wer mit Drogen erwischt wird, macht Bekanntschaft mit einem kubanischen Gefängnis und zwar für eine bitter lange Zeit.
Dass man nicht für Fremde ein Gepäckstück mit in den Flieger nimmt oder ähnlich dumme Sachen, ist ja wohl selbstverständlich.
Die "Süddeutsche" formulierte zu dem Thema einmal: "Die einzigen staatlich anerkannten Drogen sind Musik, Alkohol und Arbeit für das Gemeinwohl. Die Revolutionäre veränderten die Welt nicht im Marihuanarausch, sondern unter hohem Blutzoll mit der Waffe." Zitat Ende.

Reisevorbereitung und Anreise:
Für die Einreise nach Kuba braucht man ein Visum. Das bekommt man mit einem Reisepass (noch mindstens 6 Monate gültig), der sog. Touristenkarte und einem gültigen Rückflugticket.
Die Touristenkarte gibt es z.B. bei der kubanischen Botschaft in Berlin. Wenn Sie Ihre Reise nicht im Internet buchen, sondern bei einem "richtigen" Reisebüro, ist diese Touristenkarte eventuell schon im Reisepreis inbegriffen, sonst kostet sie so um die 20 - 25 Euro.

Wichtig: Kuba verlangt bei der Einreise die Vorlage einer Reisekrankenversicherung.

Die maximale Aufenthaltsdauer für Touristen beträgt 30 Tage. Sie können den Aufenthalt einmalig um 30 Tage verlängern lassen.(Bei der Immigrationsbehörde; kostet etwa 25 CUC)

Bei der Reiseplanung sollten Sie daran denken, dass die Zeitverschiebung 5 bzw. während unserer Sommerzeit 6 Stunden beträgt. Der Hinflug dauert also sozusagen nur 3 oder 4 Stunden (das hängt natürlich davon ab, wo Sie losfliegen), der Rückflug dauert um so länger.

Der Internationale Flughafen ("Aeroporto Internacional José Marti") liegt im Südwesten Havannas, etwa 17 Kilometer von der Altstadt entfernt.

Geld und Währung:
Sie werden natürlich Geld brauchen und das ist in Kuba etwas umständlich, wenn Sie Kreditkarten einsetzen wollen: Es werden nicht alle Kreditkarten genommen und der gesamte Zahlungs- und Geldbeschaffungsbetrieb funktioniert natürlich auf Spanisch.
Bankkarten deutscher Bankinstitute (EC-Karte, Girocard, Maestro, VPay) werden in Kuba nicht angenommen, auch eine Bargeldbeschaffung an Geldautomaten und in Wechselstuben (CADECA – „Casa de cambio“) ist mit diesen Karten nicht möglich.
Am besten scheint es auf Kuba mit der VISA-Kreditkarte zu klappen.
Tipp: Bargeld mitnehmen und vor Ort oder direkt bei der Ankunft am Flughafen an einer offiziellen (!) Wechselstube in Peso Convertibles (CUC) wechseln.
Die Ein- und Ausfuhr von Pesos ist verboten.

Reisen im Land:
Nicht jede(r) hat Lust, den ganzen Urlaub über nur am Strand zu liegen. Die Alternative sind in erster Linie Rundreisen, die Sie schon in Deutschland gleich buchen bzw. die sowieso Bestandteil des Pauschalangebots sind (z.B. eine Woche Strand und 2 Wochen Rundreise).
Das ist praktisch und es ist der sichere Weg: Sie werden transportiert, wissen wo Sie übernachten werden und sehen eine Menge von Land und Leuten.
Auch vor Ort können Sie solche mehr oder weniger langen Rundreisen buchen.
Wenn Sie es noch etwas direkter wollen, können Sie natürlich auch auf eigene Faust losziehen. Dazu gibt es innerkubanische Flüge, Eisenbahnen (Ferrocarriles de Cuba - FCC), Überlandbusse der staatlichen Busgesellschaft Viazul, Taxis oder Mietwagen.
Wer's ganz sportlich will: Es ist durchaus möglich, die schöne Insel mit dem Fahrrad zu erkunden.

Egal, wie Sie sich fortbewegen: Die Übernachtungen müssen Sie dann natürlich selbst organisieren: Für Individualtouristen bietet sich als Hotelalternative die Unterkunft in sog. "Casas particulares" an (casa particular de alquiler = Spanisch für private Mietunterkunft). Diese preiswerten und oft recht komfortablen Häuser sind etwa vergleichbar mit den auch bei uns bekannten Bed&Breakfast-Unterkünften.
Achtung: Ausländische Touristen dürfen nur in staatlich lizensierten Unterkünften übernachten.

Innerkubanische Flugreisen: Es gibt viele Regionalflughäfen und insofern kann es eine gute Möglichkeit sein, sich in dem langgestreckten Land zu bewegen.
Aber Verspätungen oder auch Streichungen von Flügen sind nicht selten und das kann sehr lästig sein, wenn Sie Ihren Anschlussflug nach Deutschland dadurch verpassen. Also: Hin zum entfernten Ziel mit dem Flugzeug, aber zurück mit dem Überlandbus - oder genug Zeit einplanen, was in Kuba immer eine gute Idee ist.

Eisenbahn: Es gibt einen Expresszug von Havanna nach Santiago und zurück. Die klimatisierten Wagen wurden in Frankreich gekauft und so ist der komfortable Zug das Flaggschiff der kubanischen Eisenbahn. Zwischenhalte gibt es in Santa Clara und Camagüey. Der Zug gilt als ausgesprochen pünktlich und zuverlässig - zumindest für kubanische Maßstäbe.
Als ausländischer Besucher müssen Sie eine Zugfahrt in konvertiblen Pesos (CUC) bezahlen, dessen Kurs an den des US-Dollars (USD) gekoppelt ist. Er kann nur in staatlichen Banken und Wechselstuben innerhalb Kubas legal getauscht werden und wir empfehlen, sich daran zu halten:
Kuba ist ein schönes und recht liberales Land, hat aber auch ein klares Rechtssystem, dessen nähere Bekanntschaft man als Tourist lieber nicht machen sollte.

Die beste und zuverlässigste Möglichkeit, sich auf Kuba fortzubewegen, bieten u.E. die Überlandbusse der staatlichen Busgesellschaft Viazul.

Eine andere Möglichkeit, das Land auf eigene Faust zu erkunden ist mit einem der vergleichsweise günstigen Überlandtaxis. Wie eigentlich überall in fremden Ländern gilt natürlich: Handeln Sie den Preis vor Fahrtantritt verbindlich aus.

Was muss man sehen:
Der heutige Pauschaltourismus konzentriert sich auf wenige Gebiete überwiegend im Norden der Insel bzw. an der Nordküste (z.B. Varadero, die Region Havanna, die Nordküste bei Holguín).

Der Hauptort für den Pauschaltourismus aus Europa ist Varadero. Der Ort zieht sich etwa 20 kilometer lang auf einer schmalen Landzunge mit dem Namen Hicacos mit einem sehr breiten Traumstrand und glasklarem, wohltemperiertem Wasser ganz im Norden Kubas an der Altantikküste entlang.
Schnorcheln, Tauchen und Hochseeangeln zählen tagsüber zu den beliebten Touristenbeschäftigungen, aber Varadero bleibt auch nachts geschäftig: In Varadero herrscht immer Ausnahmezustand und Tanz und Musik und Jineteras können Sie während der ganzen Nacht erleben.

Bis Matanzas (eine Grossstadt mit einem Tiefwasserhafen und das Zentrum einer Industriezone) sind es 30 Kilometer ( und 50, falls Sie ganz im Osten der Landzunge wohnen) und von Matanzas bis Havanna sind es etwa 80 Kilometer Luftlinie.

Südlich von Varadero liegt die Halbinsel Zapata. Mitten in diesem menschenleeren Zapata-Sumpf liegt der sog. Schatz-See und an dessen Ufer das Hotel-Dorf Guamá.
Der Schatz-See ist 16 qkm gross und bis zu 15 m tief. Bei Guamá gibt es eine Krokodil-Farm; die Krokodile werden u.a. als Fleischlieferanten gezüchtet.

Am Rand dieser ziemlich unwirtlichen Gegend liegt übrigens die Bahia de Cochinos, die Schweinebucht. Sie war 1961 Schauplatz einer Invasion von Söldnern und kubanischen Exilanten, die nach nur 2 Tagen mit einer desaströsen Blamage der USA und ihres Präsidenten J.F. Kennedy endete.

Landschaftlich traumhaft schön: Das Tal von Vinales

Etliche Pauschal-Angebote gibt es auch für Pinar del Rio im Westen der Insel mit dem wunderschönen, berühmten Tal von Viñales (siehe nebenstehendes Bild).

Die grosse Insel - Kuba erstreckt sich von Ost nach West über immerhin 1250 Kilometer! - bietet aber viel mehr als Pauschalurlaub.. Es bietet sich deshalb an, als Pauschaltourist einzureisen und dann auch ein wenig was "auf eigene Faust" zu unternehmen.

Allerdings sollte man die Entfernungen wirklich nicht unterschätzen. Gelegentlich werden Rundreisen angeboten, die wir für eine recht gute Lösung halten, wenn man von dem interessanten Land, seiner Natur und seinen Menschen etwas mehr kennenlernen und nicht nur am Hotel-Pool liegen möchte.

Die alte Stadt Trinidad liegt an der zentralen Südküste und gilt als "koloniales Kleinod", denn die Altstadt von Trinidad ist weitgehend im kolonialen Baustil erhalten geblieben. Diese Stadt dürfte eines der spannendsten und abwechslungsreichsten Ziele sein, wenn Sie Kuba auf eigene Faust erkunden wollen. Die Gegend liegt "nur" gut 300 Kilometer von Havanna entfernt, von Varadero sind es etwa 200 Kilometer Luftlinie.

Es gibt auch einen regionalen Flughafen ("Aeropuerto Alberto Delgado", benannt nach einem kubanischen Revolutionär, der 1964 ermordet wurde) der von Havanna und Varadero angeflogen wird.

Die Stadt hat ein paar zehntausend Einwohner - genaue Zahlen sind schwer zu bekommen, da alle Statistiken nur die Einwohnerzahl der ganzen Gemeinde (Municipio) mit ca. 70.000 Einwohnern aufführen, die eigentliche Stadt ist aber viel kleiner, wohl unter 50.000.

Trinidad ist durch den Zucker (und die damit verbundene Sklaverei) reich geworden; die Stadt war bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine der bedeutendsten Zuckermetropolen Kubas. Zusammen mit dem 225 qkm umfassenden "Valley de los Ingenios" - hier standen bis zu 50 Zuckermühlen - gehört Trinidad mit seiner erhaltenen historischen Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es ist eine lebendige Stadt, keine tote Museumsstadt und fast alle Gebäude werden ganz normal bewohnt.

Allerdings ist Trinidad eine Touristenstadt und an vielen Tagen ist sie von Touristen geradezu überschwemmt, was die Freude am Aufenthalt schon ziemlich schmälern kann.

Trinidad hatte auch schon vor dem Zucker-Boom eine grosse historische Bedeutung, denn die Stadt war ein Brückenkopf für die Unterwerfung der indigenen Völker Amerikas und die Besiedelung des Kontinents durch die Europäer: 1519 starteten die sog. Konquistadoren unter Führung des zu Geld gekommenen Abenteuerers Hernán Cortés von Trinidad aus zu ihren räuberischen Eroberungszügen nach Mexiko, wo sie das Aztekenreich und dessen Hauptstadt Tenochtitlan unter ihre Kontrolle brachten.

Die Lage dieser Stadt ist wunderschön: Vor sich - nach Süden hin - hat sie das Meer (die Halbinsel Ancón hat einen Traumstrand!) und im Rücken die dichten Wälder eines Mittelgebirges, das sich bis auf über 1000 m hoch reckt (Pico de San Juan), aber mit dieser Höhe natürlich noch gut zu bewältigen ist.

Das Gebirge westlich von Trinidad bildet den "Parque Natural Topes de Collantes" (auch "Parque Nacional Topes de Collantes") und lohnt sich richtig für einen Tagesausflug. Vielleicht auch für mehrere. Der Nationalpark ist ein beliebtes Wandergebiet. Es gibt riesige Tropfsteinhöhlen, in deren Seen man schwimmen kann, spektakuläre Wasserfälle mitten im Regenwald wie den über 60 m hohen Caburni-Wasserfall (span.: Salto del Caburni), etwas bescheidenere Wasserfälle unter die man hindurchtauchen kann und steile Felsen, von denen sich junge Kubaner als Mutprobe in das klare Wasser stürzen.

In diesem Gebiet - einem echten Paradies für Naturliebhaber - gibt es Hotels und Gästehäuser, die auch geführte Wanderungen durch den Naturpark anbieten.

Havanna:
Die Altstadt von Havanna gehört zum Weltkulturerbe.

Leider ist Havanna auch eine Stadt voller Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Das kann nerven und manchmal kann nur die schon an anderer Stelle erwähnte spanische Vokabel "Absoluto No!" helfen. Man muss das Verhalten solcher Leute nicht 'mal im halb-kriminellen Bereich ansiedeln - oft ist es eine Art ehrlicher Hilfsbereitschaft, für die allerdings auch eine Gegenleistung in Form eines Trinkgeldes erwartet wird. Das ist nicht sonderlich schlimm, denn einen deutschen Touristen schmerzt ein CUC nicht so; für den einheimischen Helfer aber ist das ein sehr gutes Trinkgeld. Schlimmer ist, dass der Helfer versuchen wird, die versprochene Hilfe auch tatsächlich zu leisten - und das kann dauern . . .

Amerikanischer Oldtimer in Havanna

In Havanna gibt es mehrere Zigarrenfabriken, die auch von Touristen besichtigt werden können; ausserdem gibt es ein Zigarrenmuseum.
Havanna ist natürlich auch eine Hochburg für die berühmten alten amerikanischen Strassenkreuzer, die immer noch als Relikte der Batista-Zeit über die Insel fahren. Das sind heute keine "alten Schrottkisten" (mehr), sondern liebevoll betreute und wertvolle Oldtimer - der Stolz ihrer Besitzer.

Natürlich kann man auch in Pinar del Rio, der "Tabakhauptstadt“ Kubas (etwa 150 Kilometer von Havanna im Westen der Insel) Tabakfabriken besichtigen (und eine Likörfabrik gibt es dort auch). Pinar del Rio hat fast 200.000 Einwohner und ist über die "Autopista“ - die kubanische West-Ost-Autobahn - mit dem Auto gut erreichbar.
Es gibt ein Theater und 20 Kilometer entfernt einen sehenswerten Botanischen Garten (Jardin Botanico de Viñales). Pinar del Río gilt als die wohlhabendste Region Kubas.
Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Sainte-Anne im Südosten der französischen Karibikinsel Martinique.

Viele Sehenswürdigkeiten sind mit der Revolution verbunden und mit dem Literaturnobelpreis-Träger Ernest Hemmingway, der Kuba für viele Jahre zu seiner Wahlheimat erkor.

Flora und Fauna und Naturreservate:
Während die Vogelwelt (z.B. Kolibris, Flamingos, Pelikane, Papageien) recht gut vertreten ist, gibt es auf Kuba kaum freilebende grössere Säugetiere. Die größten einheimischen Säugetiere sind die biber-ähnlichen, sehr scheuen Baumratten, die Jutias. Vielleicht haben die Krokodile (Grau-Aligatoren von bis zu 2 m Länge) die grösseren Tiere ja alle weggefressen, denn von denen gibt es eine ganze Menge, vor allem im Zapata-Swamp. Auch andere Echsen kann man antreffen.
Es könnte Sie überraschen, dass es nur wenige Schmetterlinge gibt.

Auf Kuba gibt es 17 Naturparks bzw. -reservate u.ä., die wir auf einer eigenen Seite dieses Internetauftritts einzeln vorstellen.

Schlangen und grosse Spinnen:
Es gibt rund ein Dutzend ungiftige Schlangenarten auf Kuba, aber auf Kuba gibt es keine Giftschlangen! Die größte Schlange ist die endemische, also nur hier vorkommende Kubanische Schlankboa (Epicrates angulifer). Sie kann 3 - 4 Meter lang werden - ein durchaus respekteinflössende Länge. Falls Sie wider Erwarten auf eine der seltenen Schlangen stossen sollten: Geniessen Sie den Anblick, die tut Ihnen nichts.

Vögel:
Der Nationalvogel Kubas ist der Tocororo (Kubatrogon, Priotelus temnurus)

Wassertiere: An der Küste gibt es verschiedene Quallen,u.a. kommt die recht gefährliche Portugiesische Galeere (Physalia physalis) vor. Stachelrochen und Muränen sollte man kennen und natürlich gibt es einige Hai-Arten, die unseres Wissens dem Menschen allerdings nicht gefährlich werden.

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